UNESCO-Welterbe in China: Diese 11 Orte müsst ihr euch unbedingt ansehen

Zum UNESCO-Welterbe zählen Naturlandschaften und Zeugnisse früherer Kulturen von außergewöhnlicher Bedeutung. Aktuell umfasst die Liste des Welterbes über 1000 Orte. China ist mit 47 Stätten in Asien Spitzenreiter.

Longmen-Grotten

Longmen-Grotten

Buddha-Figuren in den Longmen-Grotten / Foto: Xuan Che (Flickr)

Die Grotten bei Luoyang sind ab dem 5. Jahrhundert von Künstlern am Ufer des Flusses Yihe geschaffen wurden. Das einen Kilometer lange Klippenstück am Fluss umfasst mehrere Dutzend Nischen und Grotten mit Buddha-Figuren und Steinskulpturen. Seit 2000 gehören sie zum Weltkulturerbe.

Potala-Palast

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Der Potala-Palast / Foto: reurinkjan (Flickr)

Der 320 Meter lange und 110 Meter hohe Potala-Palast in Lhasa entstand ab 1645 und war Jahrhunderte lang das religiöse und politische Zentrum Tibets. Seit der Flucht des Dalai Lamas 1959 wird der Palast als Museum genutzt und zählt nach wie vor zu den wichtigsten Pilgerstätten für tibetische Buddhisten. Der imposante Palast mit Jokhang-Tempel und Norbulingka-Palast zählt seit 1994 zum Weltkulturerbe.

Terrakotta-Armee

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Die weltberühmte Terrakotta-Armee in Xi’an / Foto: Richard Fischer (Flickr)

Das Mausoleum des ersten Kaisers von China mit seiner Terrakotta-Armee zählt seit 1987 zum Weltkulturerbe. Qin Shi Huang ließ um 221 v. Chr. seine gigantische Grabanlage mit der wachenden Terrakotta-Armee bauen. Erst 1974 wurden die ersten Scherben der Armee bei einer Brunnenbohrung nordöstlich von Xi’an in Zentralchina zufällig gefunden.

Sommerpalast

Angler in Pekings Sommerpalast

Angler in Pekings Sommerpalast / Foto: ahenobarbus (Flickr)

Der Sommerpalast wurde in den Jahren 1751 bis 1764 errichtet und war ein Geburtstagsgeschenk für die Mutter des Kaisers Qianlong. Die Gebäude mit dem 290 Hektar großen Areal zeichnen sich durch die beeindruckende chinesische Architektur und dem wunderschönen Park aus. 1998 wurde der ehemalige Sommersitz des Kaiserhofes in Peking zum Weltkulturerbe ernannt.

Huang-Shan-Gebirge

Huangshan-Gebirge

Das Huangshan Gebirge / Foto: toehk (Flickr)

Im Süden Chinas in der Provinz Anhui befindet sich das bekannteste Gebirge Chinas: der Huang Shan, auch Gelber Berg genannt. Das Gebirge erstreckt sich insgesamt über eine Fläche von 154 Quadratmetern und reicht mit über 1.000 Metern in die Höhe. Die UNESCO hat das wunderschöne Gebirge 1990 zum Weltkultur- und naturerbe erklärt.

Altstadt Lijiang

Lijiang bei Nacht

Die Straßen von Lijiang / Foto: Tom Thai (Flickr)

Lijiang in der Provinz Yunnan liegt nördlich von Dali auf 2.600 Meter Höhe. Die 8.000 Jahre alte Altstadt gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das autofreie Gassenlabyrinth mit sprudelnden Gebirgsbächen und die mit Schnitzwerken verzierten Häuser charakterisieren die Altstadt. Die Altstadt ist außerdem das Zentrum der Naxi-Volksgruppe.

Himmelstempel

Himmelstempel-Peking

Die Halle des Erntegebets / Foto: Charlie Fong

Der Himmelstempel wurde im Jahr 1998 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Tempelanlage in Peking wurde 1420 erbaut und diente für die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie als Ort für Gebete und als Opferstätte. Die Anlage liegt in einem großen Park und besteht aus verschiedenen Gebäuden. Die wichtigsten Gebäude sind die Halle des Erntegebts und die Halle des Himmelsgewölbes.

Gärten von Suzhou

Kanal-Suzhou

Die Kanäle von Suzhou / Foto: Russ Bowling (Flickr)

Suzhou in der Nähe von Shanghai ist die Stadt der Gärten und Kanäle – das Venedig des Ostens. Außerdem zählt sie zum Geburtsort der chinesischen Gartenkunst. Gleich mehrere Gärten in Suzhou zählen seit 1997 zum Weltkulturerbe. Dazu gehören der Garten des bescheidenen Beamten, der Löwenwald, der Garten der Harmonie, der Garten des Meisters der Netze, der Garten des Verweilens und der Westgarten.

Panda-Reservate

Pandabären in Chengdu

Pandabären in der Aufzuchtstation von Chengdu / Foto: Dai Luo (Flickr)

Große Pandabären sind eine bedrohte Tierart, die sich hauptsächlich von Bambussprossen ernähren. In und um Chengdu in der Provinz Sichuan befinden sich mehrere Panda-Reservate, die seit 2006 zum Weltnaturerbe zählen.

Karstlandschaft in Südchina

Karstkegel am Ufer des Li-Flusses

Die Karstkegel um den Li-Fluss in der Provinz Guanxi / Foto: Augapfel (Flickr)

Karst sind unter- und oberirdische Kalksteinformationen, die vermutlich vor über 250 Millionen Jahren durch eine Erhebung des Himalayas und der damit verbundenen Erosion geschaffen wurden. Die wunderschönen Karstlandschaften in Libo, Chongqing und in der Nähe von Kunming wurden 2007 zum Weltnaturerbe ernannt. Besonders sehenswert ist der Steinwald Shilin in Yunnan. Der Steinwald umfasst über 2.000 Hektar, wo Felsen bis zu 30 Meter in die Höhe ragen.

Große Mauer

Chinesische Mauer

Sonnenuntergang bei der Großen Mauer / Foto: matt512 (Flickr)

Die Große Mauer ist über 8.000 Kilometer lang und somit das größte Bauwerk der Welt. Mit dem Bau der Mauer wurde bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Sie schlängelt sich über Berge und Täler vom Ostchinesischen Meer bis tief in die Wüsten Westchinas. Insgesamt erstreckt sich die Große Mauer über 15 Provinzen und Städte. Seit 1987 gehört das Wahrzeichen Chinas zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Westsee in Hangzhou

Westee-Hangzhou

Der Westsee von Hangzhou / Foto: Yosomono (Flickr)

Das berühmteste Stadtgewässer Chinas ist der Westsee in Hangzhou. Während der Tang-Dynastie wurde der nur 1,5 Meter tiefe See ausgehoben. Seit dem wurde der See über 36-mal in anderen Städten Chinas kopiert und wurde 2011 von der UNESCO vom Weltkulturerbe ernannt.

 

Dieser Text wurde uns zur Verfügung gestellt von China Tours. China Tours ist Deutschlands führender Spezialist für China-Reisen. 1996 wurde China Tours von Liu Guosheng in Hamburg gegründet. Der China-Reisen-Experte bietet eines der umfangreichsten und qualitativ hochwertigsten Programme für Reisen ins Reich der Mitte an – in der Gruppe und individuell.