Die 5 ungewöhnlichsten Gebrauchsgegenstände aus China

Zeig mir, was dir gehört, und ich sag dir, wer du bist. Wir zeigen euch, welche etwas eigenartigen Gebrauchsgegenstände in China erstaunlich stark gefragt sind.

Der Gurtalarm-Stopper

Gurtalarmstopper

Gurtalarm-Stopper / Foto: buy4car.com

Trotz des teilweise abenteuerlichen Straßenverkehrs, gelten die Chinesen eher als Gurt-Muffel. Das Anschnallen gilt in China offensichtlich als uncool. Da inzwischen Autos mit Gurtalarm weit verbreitet sind, finden Gurtalarm-Stopper im Reich der Mitte regen Einsatz. Auch wenn Anschnallen sinnvoller wäre – optisch machen die Gurtalarmstopper einiges her. Es gibt sie in vielen fantasievollen Designs, z.B. passend zur Automarke, oder im Look von Comic-Figuren.

 

Der elektrische Mückenschläger

Elektrischer-Mueckenschlaeger

Elektrischer Mückenschläger / Foto: Ceinturion (Wikimedia Commons)

Die chinesische Version der Fliegenklatsche wirkt wie ein High-Tec-Sportgerät. Der Mini-Tennisschläger ist mit Drahtsaiten bespannt, die sich auf Knopfdruck unter Strom setzen lassen. Berührt man mit dem Schläger eine Mücke, entsteht ein Kurzschluss und die Fliege verbrennt.

 

Die Schlitzhose für Babys

Hose-Schlitz-China-Baby

Die Babyhose mit Notausgang / Foto: Stougard (Wikimedia Commons)

Baby-Windeln sind in der Volksrepublik immer noch nicht so verbreitet wie die chinesische Alternative – die Schlitzhose. Das Baby-Kleidungsstück mit offenem Schritt ermöglicht den Kindern von klein auf kontrolliertes Ausscheiden und wird in China als äußerst praktisch empfunden. Für die kleinen Chinesen ist mit der Schlitzhose eine Privatsphäre allerdings absolute Fehlanzeige.

 

Der Grillenkäfig

Grillen-Kaefig-China

Zwei Grillen im Käfig / Foto: IvanWalsh.com (Flickr)

Statt  frühlingshaftem Vogelgezwitscher bevorzugen Chinesen sommerlich zirpende Grillen. Die männlichen Grillen singen jedoch mithilfe ihrer Flügel, durch die sie Geräusche erzeugen. Sie werden jeden Sommer in winzigen Käfigen aus Bambus, Flaschenkürbis oder Stahl von Händlern verkauft, und von den Käufern mit Vorliebe auf dem Balkon platziert.

 

Die Motorrad-Rikscha

Trotz anderer Verkehrsmittel wie Bussen oder Taxis, hat sich die Motorrad-Rikscha fast überall in China durchgesetzt. Eine Motorrad-Rikscha-Fahrt ist nicht allzu teuer und man kommt mit ihr auch an die endlegensten Orte. Der Gast ist auf dem Sitz hinten durch ein Verdeck vor Regen und Sonne geschützt. Der Verkehrslärm bleibt ihm zwar nicht erspart, aber weil Chinesen es eher rènaò (belebt) als allzu ruhig mögen, ist das vielleicht gar nicht so schlimm.

 

Text: Rosi Bach