Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Peking

Peking hält unzählige Sehenswürdigkeiten bereit – kein Wunder, denn die chinesische Hauptstadt ist über 2.500 Jahre alt. Dabei ist Peking eine Stadt der Kontraste zwischen Tradition und Moderne.

Verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt in Peking

Die Verbotene Stadt / Foto: HG Esch

Die Verbotene Stadt gleicht einer Festung: Umschlossen von einer 10 Meter hohen Mauer und einem breiten Graben, liegt der 960 Meter lange, rechteckige Komplex der Verbotenen Stadt mitten im Zentrum Pekings.

Von der Verbotenen Stadt spricht man, da keiner außer dem Kaiser aus eigener Machtvollkommenheit Zutritt zu der Stadt besaß. Mit Haupt- und Nebenfrauen, Konkubinen, Kindern und Eunuchen lebten hier neben dem Kaiser bis zu 3.000 Personen. Für die Besichtigung solltet ihr mindestens drei Stunden einplanen (inklusive Schatzkammer, ohne weitere Kunstsammlungen).

Tipp: Um die Verbotene Stadt entspannt besichtigen zu können, sollte man schon am frühen Morgen bei der Toröffnung vor Ort sein. Nach einem Besuch der Kaiserstadt lohnt sich der Aufstieg auf den angrenzenden Kohlehügel, der die Stadt nach den Feng-Shui-Lehren nach Norden beschützt. Von hier aus hat man einen traumhaften Überblick über die gesamte Palastanlage.

Tian’anmen-Platz

Tiananmen Peking

Der Platz des Himmlischen Friedens / Foto: HG Esch

Der Himmelsfriedenstorplatz, so lautet die chinesische Übersetzung des Tian’anmen-Platzes, ist in seiner heutigen Form erst 1959 als Paradeplatz angelegt wurden. Aber bereits 1919 war er Symbol demokratischer Bewegungen.

Der Tian’anmen-Platz hält zahlreiche Sehenswürdigkeiten in jeder Himmelsrichtung bereit: Vom Tian’anmen-Tor, dem Eingang der Verbotenen Stadt, über das Nationalmuseum und dem chinesischen Parlamentsgebäude, bis hin zum Nationaltheater, dem Mao-Mausoleum und dem Stadtplanungsmuseum gibt es rund um den Tian’anmen-Platz einiges zu entdecken.

Stadtplanungsmuseum

Das Urban Planning Exhibition Center in Beijing

Besucher im Stadtplanungsmuseum von Peking / Foto: Cea (Flickr)

In diesem Museum erfahrt ihr, wie die Stadt entstanden ist und sich weiterentwickelt hat. Auf einer der Etagen findet ihr ein beeindruckendes Model der Metropole. Hier liegt euch die Stadt zu Füßen und ihr könnt euch ganz in Ruhe einen Überblick über die Strukturen der Stadt verschaffen.

Eine Besonderheit dieser Attraktion ist eine Reise durch Peking im 3D-Kino sowie das 4D-Kino, welches euch im elektrisch gesteuerten Sessel die Zukunft des Pekinger Verkehrswesens aufzeigt.

Hutongs

Hutong in Peking

Bei schönem Wetter am besten mit Fahrrad durch die Hutongs / Foto: Ricardo Ramírez Gisbert (Flickr)

Wer das pulsierende Leben Pekings erleben möchte, sollte eine Tour durch die Hutongs Pekings unternehmen – ob zu Fuß oder mit der Rikscha. Die traditionellen verwinkelten Gassen der Altstadt verlaufen kreuz und quer durch das Zentrum Pekings.

In den 60ern wurden viele der alten Wohnblöcke restauriert. Besonders in der Gegend um den Glocken- und Trommelturm und in Shichahai sind viele Hutongs noch gut erhalten. Die Hutongs bieten alles, was man zum Leben braucht – zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Märkte. In einigen Gassen pulsiert am Abend das Nachtleben und in anderen haben sich schicke Cafés und hippe Modegeschäfte angesiedelt.

Nördliche Altstadt Pekings

Lama-Tempel in Peking

Mönche in Pekings Lama Tempel / Foto: céd (Flickr)

Der Norden der Hauptstadt gilt als Kulturhochburg und hält zahlreiche Sehenswürdigkeiten bereit. Nördlich der Verbotenen Stadt liegt das Lamakloster Yonghe Gong, übersetzt: Palast der Harmonie.Das Lamakloster ist eines der wichtigsten Kulturdenkmäler Chinas. Das Kloster ist eines der bedeutendsten lamaistischen Tempelklöster außerhalb der tibetischen Region.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der nördlichen Altstadt sind der Konfuziustempel und der Trommel- und Glockenturm.

Tipp: Eine Pause im klassisch-chinesischen Stil eingerichteten Eatea Tea House direkt gegenüber des Konfuziustempels.

Künstlerviertel 798

798 Künstlviertel

Radfahrer im Künstlerviertel 798 / Foto: toehk (Flickr)

Im Nordosten Pekings liegt das Künstlerviertel 798, auch bekannt als Dashanzi. Seit Ende der 90er hat sich eine Künstlergemeinschaft in dem ehemaligen Fabrikkomplex niedergelassen. Die alten Werkstätten haben sich in moderne Galerien, Modedesignbüros, Bildhauereien, Cafés und Restaurants verwandelt.

Die kleinen Läden des Szeneviertels laden zum Stöbern ein und in den schicken Cafés könnt ihr euch ausruhen oder einfach die kulinarischen Köstlichkeiten genießen. Wer sich alle Ausstellungen anschauen möchte, sollte sich dafür einen Tag Zeit nehmen.

Sommerpalast

Angler in Pekings Sommerpalast

Angler in Pekings Sommerpalast / Foto: ahenobarbus (Flickr)

Der Sommerpalast im Nordwesten Pekings gehört auf jeder Peking Reise zum Pflichtprogramm und ist eher Park als Palast. Der Palast war ein Geschenk des Qianlong-Kaisers an seine Mutter. Der Kunming-See des Garten-Palastes nimmt die größte Fläche des Areals ein.

Nutzt den Pavillon des Buddha-Weihrauchs um den tollen Panoramablick über die imposante Anlage mit dem See zu genießen.

Tipp: Eine Bootstour auf dem Kunming-See zur Insel Nanhu Dao. Ihr könnt die Insel auch alternativ über die elegante Siebzehn-Bogen-Brücke erreichen.

Himmelstempel

Himmelstempel-PekingDie Halle des Erntegebets / Foto: Charlie Fong

Die größte und älteste Tempelanlage Pekings lädt zu herrlichen Spaziergängen ein. Dabei könnt ihr die atemberaubende und vielseitige Architektur der Anlage bewundern. Die Holzkuppel der Rundhalle ist ein Wunderwerk der chinesischen Zimmermannskunst. Höhepunkt des Besuchs ist die Besichtigung der im Zentrum gelegenen Hallen. In der Tempelanlage können die Besucher die akustischen Besonderheiten des Himmelstempels testen.

An der sogenannten Echo-Mauer wird das gesprochene Wort über die spezielle Architektur von der einen Seite der kreisrunden Echomauer auf die andere Seite übertragen. Auch auf den drei Steinen vor der Halle des Himmelsgewölbes lassen sich die akustischen Effekte ausprobieren. Beim Klatschen vom ersten Stein hört man ein Echo, vom Zweiten zwei und vom Dritten drei Echos.

Liulichang & Qianmen-Viertel

Antiquitäten in Liulichang

Antiquitäten in Liulichang / Foto: Zulfipunk (Flickr)

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Südstadt sind die Antiquitätengasse Liulichang und das Geschäftsviertel Qianmen. Im alten Qianmen-Viertel sind die Traditionen des alten Pekings am besten erhalten. Dort könnt ihr durch die traditionellen Geschäfte bummeln oder mit der nostalgischen Trambahn fahren.

Liulichang ist die älteste Kulturstraße in Peking und gibt einen Einblick in die antike Zeit der Stadt. Während der Yuan-Dynastie wurden in dem Stadtviertel Ziegel für den kaiserlichen Hof gebrannt, daher rührt auch der Name Liulichang, was übersetzt Fabrik der glasierten Ziegel bedeutet.

Heutzutage ist Liulichang auf der ganzen Welt vor allem für Antiquitäten und Kunstschätze bekannt. In den Geschäften findet ihr alte Bücher, Antiquitäten, Malereien, Kalligraphien und Schreibutensilien.

Tipp: In der Kunsthandlung Rongbao Zhai könnt ihr zum Verschnaufen eine Pause in der Teestube im Obergeschoss einlegen.

Chinesische Mauer

Chinesische Mauer

Sonnenuntergang bei der Großen Mauer / Foto: matt512 (Flickr)

Mit dem Bau der Großen Mauer wurde bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Vom Ostchinesischen Meer bis tief in die Wüsten Westchinas, schlängelt sich das Wahrzeichen Chinas über Berge und Täler. Die Große Mauer erstreckt sich insgesamt über 15 Provinzen und Städte. Mit einer Länge von über 8.000 Kilometern gehört das größte Bauwerk der Welt seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.

Der nahegelegenste Abschnitt der Großen Mauer befindet sich in Badaling, etwa 60 Kilometer von Peking entfernt. Passiert man die Festung Juyongguan kann man in Badaling das Mauermuseum besichtigen.

Dieser Text wurde uns zur Verfügung gestellt von China Tours. China Tours ist Deutschlands führender Spezialist für China-Reisen. 1996 wurde China Tours von Liu Guosheng in Hamburg gegründet. Der China-Reisen-Experte bietet eines der umfangreichsten und qualitativ hochwertigsten Programme für Reisen ins Reich der Mitte an – in der Gruppe und individuell.