China hat drei neue Weltkulturerbestätten

Nicht nur Hamburg hat mit der Speicherstadt ein neues Weltkulturerbe: Auch in China wurden drei Stätten mit der begehrten UNESCO-Auszeichnung geehrt.

tusi2Die Tusi-Stätte in Tangya / Foto: Xinhua

Die Weltkulturerbe-Konferenz hat am vergangenen Samstag in Bonn drei Tusi-Stätten in China auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das Wort “tusi” bezeichnet ein System zur Auswahl von Stammeschefs als kaiserliche Beamte. So wurden Minderheiten an die jeweils herrschende Dynastie gebunden, konnte dabei aber ihre lokalen Bräuche und Traditionen beibehalten.

Eingeführt wurde das System während der Yuan-Dynastie, endgültig abgeschafft erst in den 1950er-Jahren. Ausgezeichnet als Weltkulturerbe wurden drei Tusi-Ruinen in Laosicheng (Hunan), Tangya (Hubei) und Hailongtun (Guizhou). Insgesamt hat China jetzt 48 Weltkulturerbestätten.