Die 10 verrücktesten Dinge, die man in China kaufen kann

China ist das moderne Land der unbegrenzten Möglichkeiten – auch was das Shoppen angeht. Wir zeigen euch die 10 verrücktesten Dinge, die man im Reich der Mitte kaufen kann.

Platz 10: Hähnchen von Obama Fried Chicken

Obama-Fried-Chicken-China

2011 eröffneten zwei Studenten der Peking Universität Fast-Food-Restaurant Obama Fried Chicken. Mittlerweile mussten die Besitzer den Namen von OFC jedoch in UFO umbenennen, weil KFC klagte. Das Konterfei des US-Präsidenten bleibt allerdings weiterhin das Logo des Restaurants.

Platz 9: Frische Luft aus der Dose

Frische-Luft-Dose-China

Milliardär und Philanthrop Chen Guangbiao, bekannt für seine exzentrischen Einfälle und Publicity-Gags, machte letztes Jahr auf die Luftverschmutzung in China aufmerksam, indem er frische Luft in Getränkedosen zum Verkauf anbot. Für rund fünf Yuan kann man sogar verschiedene Geschmacksrichtungen wählen, unter anderem Unberührtes Tibet, Revolutionäres Yah’an und Postindustrielles Taiwan.

Platz 8: Lebende Tiere als Schlüsselanhänger

Lebende-Schlüsselanhänger-China

Leider schätzen einige Chinesen das Leben von Tiere relativ wenig. Nur so lässt sich der chinesische Trend erklären, Schlüsselanhänger mit lebendigen Tieren darin zu kaufen.

Die kleinen Fische, Eidechsen und Schildkröten befinden sich dabei in einem Plastikbeutel, der mit einer nährstoffreichen Flüssigkeit gefüllt ist. Diese soll die Tiere bis einige Monate nach dem Kauf am Leben erhalten.

Platz 7: Zwerg-Themenpark

Zwerge-China

Auch Kleinwüchsige sperrt man in China offensichtlich gerne ein – wenn auch in einem Themenpark. Im Königreich der kleinen Menschen in der Provinz Yunnan leben „Zwerge“ in über 30 kleinen Hütten, Tendenz steigend.

Weil das Projekt sich noch im Aufbau befindet, können die Besucher bislang nur eine parodistische Zwergenversion von Schwanensee begutachten. Später sollen die Gäste jedoch auf „Safari“ durch das 52 Quadratkilometer Königreich gehen und dessen kleine Bewohner beim Alltag beobachten können. Betreiber Chen Mingjing hält seine Idee übrigens für alles andere als erniedrigend. Er betont, dass die Kleinwüchsigen in Chinas Berufswelt kaum eine Chance hätten und darum glücklich seien, am Projekt teilnehmen zu können.

Platz 6: Stau-Befreiungsdienst

Stau-China

Wer es sich leisten kann, nimmt in China auch mal ganz besondere Dienste in Anspruch. Ein Unternehmen bietet in der Provinz Wuhan nun einen Service an, mit dem man Chinas Superstaus entkommen kann. Dazu schickt das Unternehmen zwei Mitarbeiter auf einem Motorrad zum Stauopfer. Dort übernimmt einer der Mitarbeiter das Steuer des Autos, der andere bringt dessen Besitzer derweil an sein Ziel.

Platz 5: Weiße Menschen

Weisse-China

Weil westliche Unternehmen in China als besonders vorbildlich und erfolgreich gelten, mieten chinesische Geschäftsleute gerne weiße Schauspieler an, die Geschäftspartner aus dem Westen mimen sollen. Die Rolle des Westlers reicht dann von der einfachen Präsenz bis hin zum auswendig gelernten Text mit gefälschten Visitenkarten. Die zwei wichtigsten Voraussetzungen: weiße Hautfarbe und keinerlei Chinesischkenntnisse.

Außerdem engagieren viele junge Prinzlinge weiße Studenten als Begleiter zum Feiern, weil es als cool gilt, als junger Mensch mit Westlern rumzuhängen.

Platz 4: Roboterköche

Roboterköche

Die Zukunft ist bereits angebrochen in China. Roboterköche kennt man hier nicht nur aus Filmen wie I, Robot, man kann sie auch für umgerechnet 1.500 bis 2.000 Euro kaufen. Sie sind nicht nur für den privaten Gebrauch geeignet, sondern werden auch von Fast-Food-Ketten genutzt. Und wer gar nicht mehr aufstehen will, kann sich den Roboterkellner gleich dazu kaufen.

Platz 3: Lebendige Krabben aus dem Automaten

Krabben-Automat-China

Krabben sind eine beliebte Delikatesse in China – je frischer, desto besser. Und wann könnte man mehr Lust auf Krabben bekommen als auf dem abendlichen Heimweg? Das dachte sich auch ein chinesischer Krabbengroßhändler und installierte in der U-Bahn von Nanjing Automaten, die lebendige Krabben auswerfen.

Doch keine Angst, die Krabben werden den hungrigen Köchen nicht davon rennen: Sie werden bei fünf Grad gekühlt und leben zwar noch, können sich wegen der Kälte aber kaum bewegen.

Platz 2: Pandakot-Tee

Bildschirmfoto 2014-06-25 um 15.19.57

Wenn der Fleckenmusang, eine Katzenart aus Südostasien, Kaffeebohnen frisst und anschließend ausscheidet, entsteht eine der teuersten Kaffeesorten der Welt – natürlich mit einem ganz besonderen Aroma.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Yanshi An, der in Sichuan getrockneten Pandakot als Tee verkauft. Der zu einem Großteil unverdaute Bambus, den die Tiere ausscheiden, ist reich an Antioxidantien und soll Krebs vorbeugen. Mit einem Wert von umgerechnet 57.000 Euro pro Kilo ist der getrocknete Kot der teuerste Tee der Welt.

Platz 1: Von Jungfrauenmündern gepflückter Tee

Jungfrauen-Tee-China

Wenn wir schon bei obskuren Teesorten sind: Auf einer Teeplantage in der Provinz Henan arbeiten Jungfrauen mit Körbchengröße C, die den Tee nur mit dem Mund pflücken. Anschließend lassen sie die Blätter in einen kleinen Behälter zwischen ihren Brüsten fallen. Mit der Erntemethode soll sich die Fruchtbarkeit und Reinheit der Jungfrauen auf die Käufer übertragen.

Die skurrile Idee entstammt einer chinesischen Legende, der zufolge Feen den Tee mit ihren Mündern zu pflücken pflegten.